Haben Sie das Gefühl oder wissen, dass Sie K.O.-Tropfen verabreicht bekommen haben?
Immer mehr Mädchen und Frauen werden Opfer von K.O.-Tropfen. K.O.-Tropfen sind Drogen, die heimlich in ein Getränk gemischt werden. Bei dem Verdacht K.O.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben, ist es wichtig jemand um Hilfe zu bitten und eine vertraute Person bei sich zu haben.
Suchen Sie medizinische Unterstützung. Mehr dazu und mögliche medizinische Anlaufstellen finden Sie unter:

Sollten Sie akuten Gesprächsbedarf außerhalb unserer Sprechzeiten haben, erreichen Sie das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen kostenfrei und rund um die Uhr unter »08000−116 016.
K.O.- Tropfen: Fiese Drogen im Glas
Sie sind geruchsneutral, geschmacksneutral und farblos. Ein komisches Gefühl, verschwindende Erinnerungen und die Unsicherheiten die Sie beschäftigen, sind Inhalt der Beratungsgespräche.
Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir an Stabilisierung, den Gefühlen von Selbstzweifeln und Entfremdung und versuchen einen Umgang mit den Gefühlen zu finden. Denn: Sie trifft keine Schuld. Das von Ihnen Erlebte, oder vielleicht wesensverändernde Verhalten, wurde durch Substanzen ausgelöst und konnte von Ihnen in der Situation nicht kontrolliert werden.
Es kann wichtig sein, Licht ins Dunkle zu bringen, oder andere, individuelle Wege zu finden um die Gefühle zu ordnen und wieder in das „Hier und Jetzt“ zu finden. Gerne schauen wir mit Ihnen gemeinsam Ihren persönlichen Weg an.
Fachinformationen zum Thema K.O.-Tropfen
K.O.- Tropfen sind Drogen, die heimlich verabreicht werden. Da sie geruchsneutral, geschmacksneutral und farblos sind, ist es kaum möglich zu erkennen, wenn diese sich in einem Getränk befinden.
Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen.
Mögliche Anzeichen für die Verabreichung von K.O. Tropfen:
- Plötzliches Schwindelgefühl oder Übelkeit.
- Schwierigkeiten die Umgebung und Eindrücke wahrzunehmen.
- Gefühl der Willenlosigkeit, stark sexualisiertes Verhalten und/oder Enthemmung
- Einschränkung der Beweglichkeit bis hin zur Bewegungsunfähigkeit
- Erinnerungsschwierigkeiten
- Black Out
- Ohnmacht
Es gibt keine richtigen oder falschen Verhaltensweisen. Wichtig ist aufeinander zu achten, niemanden allein zu lassen und die Getränke im Blick zu halten.
Sollte sich der Verdacht auftun K.O.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben, ist es wichtig jemand um Hilfe zu bitten und eine vertraute Person bei sich zu haben.
Da K.O.-Tropfen maximal 12 Stunden nachgewiesen können, ist es wichtig sich im Krankenhaus darauf testen zu lassen.
