Haben Sie das Gefühl oder wissen, dass Sie K.O.-Tropfen verabreicht bekommen haben?

Immer mehr Mädchen und Frauen werden Opfer von K.O.-Tropfen. K.O.-Tropfen sind Drogen, die heimlich in ein Getränk gemischt werden. Bei dem Verdacht K.O.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben, ist es wichtig jemand um Hilfe zu bitten und eine vertraute Person bei sich zu haben.

Suchen Sie medizinische Unterstützung. Mehr dazu und mögliche medizinische Anlaufstellen finden Sie unter:

Vereinbaren Sie mit uns einen Termin zu einem persönlichen oder telefonischen Gespräch oder nutzen sie die Möglichkeit der Beratung per Mail. Oftmals sind wir in Beratungen, gerne können Sie dann Ihre Kontaktdaten und Ihr Anliegen auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder schreiben Sie uns eine Mail.

Sollten Sie akuten Gesprächsbedarf außerhalb unserer Sprechzeiten haben, erreichen Sie das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen kostenfrei und rund um die Uhr unter »08000−116 016.

K.O.- Tropfen: Fiese Drogen im Glas

Sie sind geruchsneutral, geschmacksneutral und farblos. Ein komisches Gefühl, verschwindende Erinnerungen und die Unsicherheiten die Sie beschäftigen, sind Inhalt der Beratungsgespräche.

Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir an Stabilisierung, den Gefühlen von Selbstzweifeln und Entfremdung und versuchen einen Umgang mit den Gefühlen zu finden. Denn: Sie trifft keine Schuld. Das von Ihnen Erlebte, oder vielleicht wesensverändernde Verhalten, wurde durch Substanzen ausgelöst und konnte von Ihnen in der Situation nicht kontrolliert werden.

Es kann wichtig sein, Licht ins Dunkle zu bringen, oder andere, individuelle Wege zu finden um die Gefühle zu ordnen und wieder in das „Hier und Jetzt“ zu finden. Gerne schauen wir mit Ihnen gemeinsam Ihren persönlichen Weg an.

So beraten wir

Ziel unserer psychologisch/therapeutischen Beratung ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Wir bieten Einzelgespräche an oder arbeiten in therapeutischen Gruppen. Wir arbeiten mit tiefenpsychologisch fundierten therapeutischen Methoden, Erkenntnissen der Psychotraumatologie sowie mit Gesprächs- und systemischer Familientherapie.

Unsere Beraterinnen haben entsprechende Aus- und Weiterbildungen. Sie können telefonisch oder digital mit uns Kontakt aufnehmen, da wir sowohl telefonisch, als auch per Mail beraten. Auch ein persönliches Gespräch ist nach vorheriger Anmeldung möglich. Unsere Räume sind groß genug und für die notwendigen Schutzmaßnahmen ist Sorge getragen!

Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein vertrauliches Beratungs­gespräch

Oftmals sind wir in Beratungen. Sprechen Sie uns gerne Ihre Kontaktdaten und Ihr Anliegen auf unseren Anrufbeantworter oder senden Sie uns eine Mail; wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Präventionsangebote

Wir bieten zu dem Thema K.O.- Tropfen unterschiedliche Möglichkeiten zur Informationsvermittlung, zur Sensibilisierung und zu Enttabuisierung an.
Schauen Sie sich gerne in unseren Angeboten zu Workshops und Vorträgen um.

Sicher unterwegs

Der Workshop beschäftigt sich mit Aspekten rund um die Themen sicheres Feiern und unterwegs sein. Es geht um Sensibilisierung für mögliche Risiken und hilfreiche Hinweise zu geben, die dazu beitragen, sicherer unterwegs zu sein.

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Die Loverboy Masche

„Loverboys“ gibt es nicht nur in Film und Fernsehen, sondern auch im wahren Leben. Sie wenden sich an junge, oft eher unerfahrene, Mädchen und spielen ihnen die große Liebe vor.

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Jung, verliebt und (un)glücklich

Laut Statistik erleben Jugendliche und junge Erwachsene schon in ihren ersten Beziehungen Gewalt und Übergriffe. 2/3 aller jungen Menschen erfahren Grenzüberschreitungen durch Partnerinnen oder Partner.

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Haben Sie oder Ihre Einrichtung Interesse an unseren Präventions­angeboten zum Thema?

Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.

Fach­informationen zum Thema K.O.-Tropfen

K.O.- Tropfen sind Drogen, die heimlich verabreicht werden. Da sie geruchsneutral, geschmacksneutral und farblos sind, ist es kaum möglich zu erkennen, wenn diese sich in einem Getränk befinden.

Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen.

Mögliche Anzeichen für die Verabreichung von K.O. Tropfen:

  • Plötzliches Schwindelgefühl oder Übelkeit.
  • Schwierigkeiten die Umgebung und Eindrücke wahrzunehmen.
  • Gefühl der Willenlosigkeit, stark sexualisiertes Verhalten und/oder Enthemmung
  • Einschränkung der Beweglichkeit bis hin zur Bewegungsunfähigkeit
  • Erinnerungsschwierigkeiten
  • Black Out
  • Ohnmacht

Es gibt keine richtigen oder falschen Verhaltensweisen. Wichtig ist aufeinander zu achten, niemanden allein zu lassen und die Getränke im Blick zu halten.

Sollte sich der Verdacht auftun K.O.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben, ist es wichtig jemand um Hilfe zu bitten und eine vertraute Person bei sich zu haben.

Da K.O.-Tropfen maximal 12 Stunden nachgewiesen können, ist es wichtig sich im Krankenhaus darauf testen zu lassen.

Haben Sie Interesse an einem fachlichen Austausch zum Thema?

Zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen.